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Die Simulation ist für die Auslegung von Prozessen unverzichtbar
Im Bereich Schneiden und Stanzen wird intensiv an der Erhöhung der Schneidgeschwindigkeit und Verbesserung der Qualität der Schnittkanten geforscht; entsprechende, teilweise neu entwickelte Messmethoden sollen diese praktisch erfassen und eine neue Idee soll Gratfreiheit möglich machen. Die Kantenrisssensitivität soll in Zukunft durch Simulationen beschrieben werden, ebenso wie die Vorhersage der Werkzeugstandzeiten. Wie kann man Werkzeuge und deren Oberflächen maßschneidern und Werkzeuge für Groß- und Kleinserien optimal gestalten? Es wird an neuen Ideen für Folgeverbundanbindungen geforscht, ebenso wie an neuen Spannmittellösungen und zum Verschnitt- und Stanzbutzenmanagement. Insbesondere bei beschichteten und mehrlagigen Blechen sind viele Fragen hinsichtlich stabiler und wirtschaftlicher Schneidergebnisse offen. Blech wird als Old Economy im Gegensatz zu den modernen digitalen Modetrends von Politik und Gesellschaft oftmals gering geschätzt. Dies kann in einer virtuellen Welt durchaus gelten, nicht aber in einer mobilen, produktorientierten Qualitätsgesellschaft. Ingenieure wissen: Blech ist so jung wie nie, wird immer bunter und vielseitiger und ist unverzichtbar. MM
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